Dashboard-Leitfaden
Jeder Bereich und jedes Bedienelement im Cloady-Dashboard, in der Reihenfolge, in der du ihnen begegnest.
Alles, was du in Cloady tust – dich anmelden, einen Workspace anlegen, Anwendungen deployen und verwalten –, passiert auf cloady.com. Jede Aufgabe unten ist eine nummerierte Anleitung, und jeder Button, jeder Tab und jede Auswahl, die du anklickst, ist fett gesetzt.
Neu hier? Dann fang bei den ersten Schritten an oder überflieg die Grundkonzepte, um die Begriffe kennenzulernen.
Anmelden
- Öffne auf
cloady.comüber Sign in die Anmeldeseite. Gib deine Email und dein Password ein und klicke dann auf Sign in. Bestehende Passwörter funktionieren weiterhin. - Willst du dich mit einem Social-Konto anmelden, klicke auf Continue with GitHub oder Continue with Google.
- Hat dein Unternehmen Single Sign-on eingerichtet, klicke auf Continue with SSO, gib deine Work email ein und klicke auf Continue with SSO. Du meldest dich dann beim Identity Provider deines Unternehmens an und trittst seinem Workspace als Developer bei.
- Um ein Konto anzulegen oder wieder Zugang zu bekommen, wähle Create account or reset password. Gib deine E-Mail-Adresse ein, fordere einen Code an und gib dann diesen Code und ein neues Passwort mit mindestens 12 Zeichen ein. Der Code gilt nur einmal und läuft nach 15 Minuten ab; nach 5 Fehlversuchen musst du 15 Minuten warten. Künftig meldest du dich mit E-Mail-Adresse und Passwort an.
- Hast du die Zwei-Faktor-Anmeldung aktiviert, gib den 6-stelligen Code ein, den wir dir per SMS schicken, und klicke auf Verify & continue. Das gilt unabhängig davon, wie du dich angemeldet hast.
- Jedes Konto braucht eine verifizierte Telefonnummer. Ist deine noch nicht verifiziert, fragt die Anmeldeseite als Nächstes danach: Gib deine Nummer ein, klicke auf Text me a code, tippe den 6-stelligen Code ein und klicke auf Verify & continue. Pro Nummer gibt es nur ein Konto, und bis das erledigt ist, funktioniert in Cloady nichts anderes.
- Danach landest du in deinem Workspace. Beim ersten Mal legt Cloady einen für dich an.
Du kannst auch schon vor der Anmeldung im Deploy-Feld auf cloady.com anfangen: Wähle ein Template, ein Repository, ein Image oder einen Ordner und richte alles dort ein. Deploy verwandelt die Karte in das Anmeldeformular, ohne dass du die Seite verlässt – GitHub, Google und SSO öffnen sich in einem kleinen Fenster, das sich von selbst wieder schließt, und die Anmeldung mit E-Mail und Passwort bleibt in der Karte. Sobald du angemeldet bist, läuft der Deploy mit allem weiter, was du eingestellt hast, und zwar in einem neuen Workspace mit dem Namen, der in der Adresse der App angezeigt wird.
Einen Workspace anlegen
Ein Workspace enthält deine Anwendungen, dein Team und ein Abonnement. Er liegt unter cloady.com/w/{slug}.
- Klicke oben links in der TopBar auf den Button WORKSPACE und dann auf + New workspace.
- Gib im Feld Name einen Namen ein (z. B.
Acme Inc). Unter dem Feld aktualisiert sich die URL-Vorschau; ist der Name schon vergeben, hängt Cloady ein Suffix an und sagt dir Bescheid. - Optional lädst du im Kopfbereich des Dialogs ein Icon hoch. Farben wählst du nicht von Hand aus – der Farbverlauf ergibt sich aus dem Icon oder, wenn du keines hochlädst, aus dem Namen.
- Klicke auf Create workspace. Das Anlegen kostet nichts; der Dialog zeigt das Gratis-Kontingent, das jeder Workspace bekommt.
Ein Abonnement deckt den ganzen Workspace ab, und du kannst sofort in jede Region deployen. Was der Workspace zahlt, richtet sich nach dem, was seine Apps deklarieren – siehe Kapazität und Preis –, und ein Workspace, dessen Apps in 0,5 vCPU, 1 GB RAM und 5 GB SSD passen, zahlt nichts.
Rundgang durchs Dashboard
Das Dashboard ist ein einziger Bildschirm: die TopBar, der Kopfbereich des Workspaces mit seinen Summen und darunter das Raster Applications.
- Die TopBar, von links nach rechts: das cloady-Logo (zur Startseite), der Umschalter WORKSPACE mit dem Namen des aktuellen Workspaces, die Auswahl Region (Globus + Regionscode) und die Auswahl Environment (farbiger Punkt +
PRODUCTION/PREVIEW/DEVELOPMENT). - Klicke auf die Auswahl Region, um die Region zu wechseln: Unter Deployed stehen die Regionen, in denen schon etwas von dir läuft, unter Available die übrigen. In jede aufgeführte Region kannst du deployen.
- Klicke auf die Auswahl Environment, um die Umgebung zu wechseln. Sie filtert das Raster und bestimmt, wohin die nächste Installation geht. Region und Umgebung stehen in der URL, deshalb kannst du Dashboard-Links teilen:
/w/{slug}/{region}/{env}. - Mit dem Suchfeld Search applications… (oder
⌘K) filterst du das Raster nach Namen. - Ebenfalls rechts: die Tool-Buttons Terminal, Files, Database, Monitor und Git, das Zahnrad Settings, New application und das Menü hinter deinem Avatar.
- Im Kopfbereich des Workspaces siehst du die Zähler apps / running, die monatlichen Kosten unter cost sowie cpu, ram und disk: die Summen dessen, was deine Apps deklarieren.
- Darunter listet Applications jede App in der gewählten Region und Umgebung auf. Filtere mit All / Running / Stopped, sortiere nach Name, Status, CPU oder Memory und schalte Expand ein, um Karten mit Live-Details zu sehen. Die gestrichelte Karte Add application ist ein zweiter Einstieg.
Eine App installieren
- Prüfe, ob die Auswahl Environment auf die Umgebung zeigt, in die du deployen willst. Eine App läuft in genau einer Region und einer Umgebung; die Umgebung steht fest, sobald die App existiert, und nur Transfer verschiebt sie in eine andere Region.
- Klicke in der TopBar auf New application oder im Raster auf die Karte Add application.
- Nutze das Feld oben im Dialog. Füge die URL eines GitHub-Repositorys ein, tippe einen Image-Namen wie
nginxoderghcr.io/acme/api:1.4, tippe eine Registry wiedocker.io/, um beliebte Images zu durchstöbern, oder tippe einen Suchbegriff für die darunter aufgeführten Templates (WordPress, Postgres, …); du kannst auch einen Ordner oder einedocker-compose.ymlauf das Feld ziehen. Klicke auf eine Zeile oder drücke Enter für die hervorgehobene. - Das Feld wird zur Karte der App. Oben stehen deine Auswahl, ihr Monatspreis und der Deploy-Button. Darunter zeigt Services, was Cloady aus deiner Quelle gelesen hat, und Settings listet auf, was du vor dem Deploy ändern kannst. Klicke auf eine Zeile, um sie zu öffnen, und drücke Esc oder Done, um zurückzukehren:
- Resources – skaliere CPU und RAM über oder unter die Standardwerte des Templates.
- Payment method – erscheint, wenn diese App den Workspace über sein Gratis-Kontingent bringt. Hier steht, welche Karte belastet wird. Der Inhaber des Workspaces kann direkt dort eine Karte hinzufügen; sie wird zur Standardkarte seines Kontos oder ersetzt die eigene Karte des Workspaces, falls dieser eine hat. Ist keine Karte hinterlegt, fragt Deploy in einem zusätzlichen Schritt nach einer und macht von selbst weiter, sobald du sie gespeichert hast.
- Region – wo die App läuft. Jede Region kostet gleich viel.
- Domains – hier bearbeitest du den Namen der App; ihre
cloady.io-Adresse folgt dem Namen und ist immer aktiv. Eigene Domains fügst du genauso hinzu wie in den App-Einstellungen; Check DNS prüft, ob ihre DNS-Einträge schon auf Cloady zeigen. - Managed backups – tägliche Snapshots mit 7 Wiederherstellungspunkten, für 20 % des Preises dieser App. Erscheint, wenn die App Volumes hat.
- Environment – die Variablen der App. Templates führen auf, welche sie brauchen, und erzeugen Passwörter für dich.
- Build – für Repositorys und hochgeladenen Code: Branch, Root-Verzeichnis, Redeploy bei jedem Push sowie Build- und Start-Befehl (lässt du die beiden leer, erkennt Cloady sie selbst).
- Drücke Enter oder klicke auf Deploy. Cloady baut die App, gibt ihr einen Hostnamen, auf dem HTTPS schon funktioniert, und startet sie.
- Die Karte zeigt den Deploy, während er läuft, und erzeugte Passwörter oder Schlüssel findest du auch danach unter Settings → Environment der App.
Die Adresse deiner App besteht aus dem App-Namen, einem kurzen Code und dem Namen des Workspaces:
my-blog-k7q2v9ze-acme.cloady.ioIn jeder Region und jeder Umgebung ist die Adresse gleich aufgebaut; der kurze Code macht sie für jede App eindeutig.
Bleibt der Workspace innerhalb seines Gratis-Kontingents, startet die App kostenlos. Darüber hinaus wird die hinterlegte Karte für den Rest des Monats belastet. Ist keine Karte hinterlegt, fragt Deploy zuerst unter Payment method nach einer; wird die Karte abgelehnt, schlägt der Start mit payment_required fehl, und Use another card bringt dich dorthin zurück. Oder du machst die App kleiner.
Eine App verwalten
- Klicke im Raster auf die Karte einer App, um ihre Detailansicht zu öffnen, oder nutze die Bedienelemente direkt auf der Karte.
- Nutze die Lifecycle-Buttons im Kopfbereich: Start startet eine gestoppte App, Stop fährt ihre Container herunter und behält die Daten, Restart startet sie neu, Open öffnet die öffentliche URL in einem neuen Tab.
- Klicke auf Settings, um den Dialog App settings zu öffnen:
- General – Name, Slug (Kleinbuchstaben, Ziffern und Bindestriche, bis zu 24 Zeichen), die Region (änderbar mit Transfer unter Danger zone) und bei Apps aus einem Repository die Branch-Auswahl, der Schalter Auto-deploy und das Tracking von Preview-Branches.
- Services – die Container, die diese App ausführt, jeweils mit einem Terminal-Button.
- Volumes – persistenter Speicher. Er übersteht Neustarts, Redeploys und Stopps; nur das Löschen der App entfernt ihn.
- Resources – die aktuelle Nutzung von CPU, RAM und Disk, die Skalierungsregler CPU und MEMORY (0,5× bis 4×) und das Vergrößern einzelner Volumes. Volumes können wachsen, aber nie schrumpfen. Bevor du auf Save changes klickst, siehst du, um wie viel die Änderung die Monatsrechnung erhöht oder senkt; eine Erhöhung wird beim Speichern berechnet, eine Senkung gilt ab deiner nächsten Verlängerung.
- Environment – die Variablen der App. Secrets bleiben verborgen, bis du sie einblendest, und du kannst eine
.env-Datei in den Bereich ziehen, um viele auf einmal zu importieren. Änderungen werden beim nächsten Deploy wirksam. - Deployments – jeder Deploy mit seinen Build-Logs, ein Deploy-Button und Rollback auf frühere erfolgreiche Deploys.
- Domains – der integrierte Hostname und alle eigenen Domains (nächster Abschnitt).
- Backups – der automatische Notfall-Snapshot, den jede App bekommt, und der Schalter Managed backups: tägliche Snapshots mit 7 Wiederherstellungspunkten, für 20 % des Preises dieser App. Jeder Snapshot hat einen Button Restore; eine Wiederherstellung ersetzt die aktuellen Daten durch den Snapshot.
- Logs – die Ausgabe deiner Container in Echtzeit.
- Danger zone – Stop application, Transfer application in einen anderen Workspace, eine andere Region oder beides (die Daten bleiben erhalten; bei einem Umzug in eine andere Region ist die App gestoppt, solange ihre Volumes kopiert werden) und Delete application.
Umbenennen ist sicher, Löschen nicht. Ändere Name unter General, wann immer du willst – die Adresse folgt dem Namen, und eigene Domains funktionieren weiter. Bearbeitest du Slug selbst, folgt er ab dann nicht mehr dem Namen. Das Löschen einer App vernichtet ihre Services, ihren Speicher, ihre Variablen, Domains und ihren Deploy-Verlauf unwiderruflich – lösche eine App nie, um sie umzubenennen. Zum Löschen musst du den Slug der App eintippen und so bestätigen.
Eine eigene Domain hinzufügen
- Öffne die App, klicke auf Settings und dann auf den Tab Domains.
- Der Hostname unter BUILT-IN ganz oben ist die
cloady.io-Adresse, unter der die App schon per HTTPS antwortet. - Gib deinen Hostnamen (z. B.
app.yourdomain.com) in die Zeile zum Hinzufügen ein und klicke auf Add domain. Willst du Besucher stattdessen woandershin schicken, setze zuerst das Häkchen bei Redirect to another host (permanent) und trag das Ziel ein. - Wähle unter DNS configuration mit dem Umschalter eine Methode:
- CNAME – der Standard für Subdomains. Lege bei deinem DNS-Anbieter den einen angezeigten CNAME-Eintrag an.
- A / AAAA – für eine Apex- bzw. Root-Domain, die kein CNAME sein kann. Lege die angezeigten Einträge A (IPv4) und AAAA (IPv6) an.
- Kopiere die exakten Werte mit den Kopier-Buttons und lege die Einträge dann bei deinem Registrar an.
- Sobald DNS auflöst, holt Cloady das Zertifikat für dich; der Status jeder Domain wechselt von queued über pending zu issued. Steht er nach ein paar Minuten noch nicht auf issued, zeigt der Eintrag nicht auf Cloady – prüfe ihn bei deinem Registrar noch einmal.
Workspace-Einstellungen und Kapazität ändern
- Klicke auf Settings (das Zahnrad in der TopBar), um den Dialog Settings des Workspaces zu öffnen. Tabs: General, Members, Single sign-on, Domains, Billing, Integrations, Import, Danger zone.
- Öffne Billing. Die Karten oben zeigen THIS MONTH (was in diesem Zeitraum bereits in Rechnung gestellt wurde), DUE TODAY (was noch offen ist) und NEXT MONTH (was die Verlängerung kosten wird). Ein Abonnement deckt den ganzen Workspace ab – eine Abrechnung pro Region gibt es nicht.
- Subscribed capacity zeigt, was deine Apps insgesamt deklarieren: den Plan, in den die Summe fällt, CPU, RAM und SSD mit ihrem jeweiligen Anteil am Preis sowie die monatliche Summe. Hier gibt es nichts zu kaufen; die Kapazität folgt deinen Apps.
- Um sie zu ändern, skalierst du eine App in ihrem Tab Settings → Resources oder deployst oder löschst Apps. Bevor du auf Save changes klickst, zeigt der Tab, um wie viel eine Änderung die Monatsrechnung erhöht oder senkt. Erhöhungen werden sofort berechnet und gelten erst, wenn die Zahlung erfolgreich war. Senkungen gelten ab deiner nächsten Verlängerung, sodass du behältst, was du schon bezahlt hast.
- Sobald der Workspace ein Abonnement hat, ersetzt Workspace card die Standardkarte deines Kontos, und zwar nur für diesen Workspace. Lass das Feld leer, um die darunter angezeigte Standardkarte des Kontos zu verwenden.
- Um Teammitglieder einzuladen, öffne Members und füge sie per E-Mail hinzu.
- Damit sich dein Unternehmen über seinen Identity Provider anmelden kann, öffne Single sign-on (nur für Admins des Workspaces). Lege bei deinem Provider (Okta, Microsoft Entra ID, Google Workspace, Auth0, Keycloak…) eine OpenID-Connect-App mit der angezeigten Redirect URI an, fülle dann Email domain, Issuer URL, Client ID und Client secret aus und klicke auf Save. Lege den angezeigten DNS record als TXT-Eintrag bei deinem DNS-Anbieter an und klicke auf Check DNS. Sobald dort ACTIVE steht, tritt jeder, den dein Provider mit einer E-Mail-Adresse dieser Domain anmeldet, dem Workspace als Developer bei.
- Integrations verbindet GitHub, damit du private Repos deployen kannst. Unter Danger zone liegt Delete workspace: Zur Bestätigung tippst du den Slug des Workspaces ein, und jede Anwendung darin, alle ihre Daten und alle ihre Domains werden unwiderruflich vernichtet.
Konto und API-Tokens
Persönliche API-Tokens authentifizieren die CLI, die API, den Terraform-Provider und den MCP-Server in deinem Namen – über alle deine Workspaces hinweg.
- Klicke oben rechts in der TopBar auf deinen Avatar und dann auf Account settings. Tabs: Profile, Security, Preferences, Notifications, API tokens, Billing, Danger zone.
- Öffne den Tab API tokens und klicke auf + New token.
- Gib im Feld Name einen Namen ein (z. B.
CLI · macbook), wähle unter Scope den Umfang (Full access, Deploy only oder Read only) und unter Expiry die Laufzeit (No expiry, 30 days, 90 days oder 1 year). Klicke auf Create token. - Das
cldy_-Secret wird nur einmal angezeigt – klicke auf den Kopier-Button, um es zu sichern, und dann auf Done. Später lässt es sich nicht mehr abrufen. - Übergib das Token bei CLI / API / MCP als Bearer-Token. Um ein Token zu widerrufen, klicke in seiner Zeile auf Revoke.